Kreditzinsen in 2018

Werden die Kreditzinsen in 2018 steigen, gleich bleiben oder sogar noch weiter sinken. Diese Frage ist für Kredit- und Darlehensnehmer sehr wichtig. Die Wahl der richtigen Zinsbindung dürfte hiervon wesentlich abhängen.

 

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Kreditzinsentwicklung in 2018

 

Der historische Chartverlauf zeigt den stetigen Zinsrückgang. Immer wieder gab es Aufwärtsbewegungen, die letzte 2017. Die zinssenkungswelle begann 2008, ausgelöste durch die Finanzkrise 2007/2008. Um das wirtschaftliche Umfeld und einige Länder zu unterstützen senkte die EZB kontinuierlich die Leitzinsen.

 

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Prognose der Kreditzinsen in 2018

Prognose: Die Kreditzinsen dürften in 2018 leicht steigen.

 

Zinsentwicklung USA

 

Die EZB kann die Zinsentwicklung nicht ohne Blick auf die Zinsentwicklung in anderen Ländern festlegen. Dies gilt insbesondere für die USA. Die FED hat die Zinsen in 2017 leicht angehoben. Der Trend der Zinssenkungen ist abgeschlossen, nun dürfte mit einer langsamen Zinssteigerung zu rechnen sein.

Das wirtschaftliche Umfeld in den USA hat sich soweit stabilisiert, dass die Zinsen wieder steigen können. Die FED beabsichtig sich wieder aus der aktiven Wirtschaftspolitik mit billigem Geld zu verabschieden. Nun greifen wieder die Mechanismen der Marktwirtschaft.

 

Langfristig kann sich die EZB diesem Trend in den USA nicht verschließen, weitere Zinssenkungen sind somit unwahrscheinlich.

 

Stabilisierung der Finanzsituation in den Euroländern

 

Ein Ziel der EZB war es auch, die Problemländer im Euroraum, Griechenland Spanien, Portugal und Italien, mit niedrigen Kreditzinsen zu unterstützen. Insbesondere Griechenland leidet noch immer unter dem hohen Haushaltsdefizit. Niedrige Kreditzinsen trugen zur Reduzierung der Schuldenlast bei, die Kreditzinsen entlasten den Staatshaushalt.

Mittlerweile hat sich die Krisensituation in Griechenland und den anderen Problemländern etwas entspannt. Hierdurch lassen sich niedrige kreditzinsen nun nicht mehr rechtfertigen. Der Druck auf die EZB wegen Zinserhöhung wird zunehmen.

 

Aufkaufprogramm der EZB

 

Die EZB kauft monatlich für mehrere Milliarden festverzinsliche Wertpapiere, insbesondere Staatsanleihen. Hiermit sollte erreicht werden, dass die Kurse dieser Anleihen stabil bleiben. Sinkenende Kurse würden zu Renditesteigerungen führen. Staaten und Unternehmen könnten sich nicht mehr so finanzieren wie bisher.

 

Es mehren sich die Stimmen aus wirtschaftlich starken Ländern, insbesondere Deutschland, die darauf drängen, dass die EZB dieses Programm auslaufen lässt. Wenn der Druck auf die EZB immer größer wird, dürfte dies dazu führen, dass das Programm reduziert und zuletzt ganz eingestellt wird.

 

Prognose: Die EZB wird das Kaufprogramm in 2018 reduzieren.

 

 

Grafik, Fortschritt, Diagramm

Zinsentwicklung in 2018

Die steigenden Kreditzinsen wird langsam und stetig erfolgen. Dabei wird es immer wieder zu vorübergehenden Rücksetzern kommen.

 

Prognose: Die Kreditzinsen werden sich in 2018 um ca. 0,4 % erhöhen.

 

Dies gilt insbesondere für Darlehen mit sehr langen Laufzeiten. Im längeren Zeitverlauf erwarten die Banken wieder deutlich steigende Kreditzinsen. Als Folge davon werden die langfristigen Zinsbindungen hierunter zuerst leiden. Hier wird die Zinssteigerung wesentlich deutlicher als bei kürzeren Zinsbindungsfristen. Im Bereich der 5 Jahresbindungen wird es zu keinen wesentlichen Änderungen bei den Zinsen kommen. Im Bereich der 10 jährigen Zinsbindungen wird die Zinssteigerung auch zunehmen, allerdings nicht in dem Verlauf wie bei Zinsbindungen über 10 Jahren.

 

Die Kreditzinsen in 2018 werden nicht sprunghaft sondern kontinuierlich steigen.

 

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Für Kreditnehmer oder Bauwillige ist dies jedoch kein Grund unruhig zu werden. Die Kreditzinsen sind noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Allerdings bedarf es bei steigenden Zinsen einer deutlich individuelleren Kreditberatung. Geringe Zinssteigerungen sind gerade bei Baufinanzierungen mit deutlich höheren Belastungen verbunden. Daher sollte die zinsbindung auf die persönliche Situation zugeshnitten sein.

 

Durch Forward-Darlehen, neue Zinsbindung erfolgt vor Ablauf der bestehenden Zinsbindung, können zukünftig weitere Zinssteigerungen vermieden werden. Mit einem Forward-Darlehen kann man den heutigen Zinssatz für die Zukunft sichern.

 

 

Hinweis:

Prognosen sind immer mit Unsicherheiten verbunden. Daher kann die tatsächliche Entwicklung erheblich von der Prognose abweichen.

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